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Schnecken

Kennen sie Pflanzen, die Schnecken nicht mögen?
Erinnern Sie sich liebe Gartenfreunde noch an alte Bauerngärten?
Die Beete waren zum großen Teil mit Buchsbaum eingesäumt. Zum einen sah es schön aus und zum anderen hatte es einen Grund. Er war eine ideale Schneckensperre. Den Geruch mögen sie überhaupt nicht und wenn er eng genug steht meiden sie diesen Bereich. Ebenso kann man natürliche Sperren mit kleingeschnittenem Farn oder Salbei, auch gemischt, anlegen. Auch Tomatenlaub ist ihnen zuwider. Wenn man die Beete damit dich umrandet hält es 8-10 Wochen vor. Auch Tannennadeln lassen sich als Barriere verwenden, es piekst ihnen zu sehr. Das gleiche gilt für Rindenmulch, Getreidespreu oder scharfen Sand. Steinmehl mögen sie ebenfalls nicht. die Pflanzen die damit eingestäubt werden, lassen sie in Ruhe, vielleicht knirscht es zu sehr auf ihrer Raspelzunge. Ein Belag mit Algenkalk hält zusätzlich Kartoffelkäfer, Erdflöhe und Lauchmotten ab. Diese beiden Mittel fördern mit ihren Spurenelementen auch die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen, gleichzeitig sind sie ein mildes wirksames Mittel zur Pilzbekämpfung und Bodenverbesserung. Nach Regenfällen sollte die Behandlung wiederholt werden. Sollten Sie Bierfallen aufstellen, bitte sehr! Dann aber nicht im Gemüsebeet, sondern davon weglocken. Da auch Nachbars Schnecken garantiert zu Besuch kommen. Alle mögen kein Bier, aber ihren Salat.
Bei den Zierpflanzen gibt es auch eine ganze Reihe, die sie nicht mögen. Löwenmäulchen, Seifenkraut, Lavendel, Schafgarbe, Lungenkraut, Akelei, Günsel, Ringelblumen, Campanula Arten(???????), Storchenschnabel, Japan-Anemone, Grasnelken, Mädesüß, Vergißmeinnicht, Eisenhut, Pfingstrosen, Wiesenraute, Veilchen, Gänsekresse, Steinkraut, Frauenmantel, Gold-Wolfsmilch, Sedum- Arten, Nelkenwurz, alle Distelarten und und und………
Das gleiche gilt für Gemüse und einige wenige Kräutersorten, z.B. Pastinaken, Kartoffeln (bedingt), Tomaten, Bohnen ( blaue Sorten) Feldsalat, Grünkohl, Zitronenmelisse, Oregano, Liebstöckel, Borretsch, Knoblauch, Weinraute, Tripmadam, Thymian, Gartenkresse. Natürlich haben nicht alle Schnecken den gleichen Appetit auf bestimmte Sorten und jedes Jahr ist auch nicht gleich. sie werden sicher auch andere Erfahrungen gemacht haben. In einem Jahr hatten auch wir wahre Gesundheitsapostel unter den Schnecken. Ihre Hauptangriffspflanzen waren auf einmal Minze, Dill und Petersilie, sowie Estragon.
Am wirksamsten ist immer noch das Absammeln und Übergießen mit kochendem Wasser. Schneckeneier beim Grubbern oder Umgraben offen liegen lassen. Die Amseln sind ganz scharf darauf, ( würde ich mich nicht darauf verlassen!)außerdem trocknen die Eier an der Luft aus und gehen auf diese Weise kaputt.
Das allerwichtigste aber ist, den natürlichen Schneckenfeinden wie Igel, Frosch, Amsel, Drossel(Fink und Star) Kleiber, Blindschleiche und Eidechse Nist- und Unterschlupfmöglichkeiten zu schaffen. Warum fressen Schnecken eigentlich keinen Giersch, keine Quecke, Zaunwinde usw?? Dann könnte man sie sogar ein bißchen mögen, aber s o o….