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Vorstand

Jeder Klaut was er kann

„Gartenfreunde“ A haben ihren Garten Jahrelang verkommen lassen. Als sie sich getrennt haben, mussten sie den Garten endlich kündigen.

Wie es so kommt, wurde der Garten auf minus 3000 Euro abgeschätzt, dass heißt A mussten 3000 Euro an den Bezirksverband bezahlen.

Nun wurde eine Firma C beauftragt den Abriss durchzuführen.

Pächterin B von der Nachbarkolonie hat den Abriss mitbekommen und ist mit Schubkarre in den Garten  A gefahren und hat mit Duldung der Firma C angefangen die noch nutzbaren und auch mit Wert abgeschätzten Pflanzen zu entfernen. Unser Vorstandsmitglied D hat das mitbekommen und Pächterin B noch gerade verhindern können, das B den Wasseranschluss abbaut und auch noch mitgehen lässt.

 

Vorstand der Kolonie

Vorstand

Thomas M. Ball 1. Vorsitzender 44 0172 32 33 123
Manfred Kusatz 2. Vorsitzender 45  
Verena Ball 1. Schatzmeisterin 44  
Wedo A. Schilling 1. Schriftführer  182  
Suzan Usta 2. Schatzmeisterin  132  
Regina Dassek 2. Schriftführerin  114  
Irene Elß Gartenfachberaterin  73  

Weitere Amtsträger

Wolfgang Schurmann Wassserwart 88
Manuela Leeb Gerätewartin 22
Peter Mewes Gerätewart  87
Bianca Brenke Gartenfachberaterin 55

Fehler auf der Pachtrechnung

Leider ist uns ein kleiner Fehler auf der Abrechnung unterlaufen.

Wir haben bei allen Parzellen auf der Rechnung eine Parzellengröße von 235m³ ausgewiesen. Der Pachtwert ist aber richtig berechnet worden.

Auf der nächsten Rechnung wird dann wieder die richtige Parzellengröße ausgewiesen.

Vorstand

Die Kleingartenkolonie Sonnenbad e.V. wird durch den Vorstand vertreten.

Dieser besteht aus dem geschäftsführenden, sowie dem erweiterten Vorstand.

Informationen über den aktuellen Vorstand finden Sie hier.

Anekdoten

Als Vorstand hat man ja eine lebhafte Fantasie.

Wir haben mal ein paar Geschichten erfunden, die so natürlich nie passiert sind.

Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Gartenfreunden wären rein zufällig.

ehemaliger Gerätewart

Leider ist unser langjähriger Gerätewart, Dieter Büngel, in 2009 nach langer Krankheit verstorben.

Kabel kaputt, wie behindert man eine Reparatur

So im Herbst meldet sich Pächter A beim Stromwart, die Sicherung fliegt dauernd raus.

Der Stromwart sucht den Fehler, kann aber nichts feststellen. Es werden Sicherungen getauscht, Kabel aus den Wänden geholt, nichts hilft. Mal hält die Sicherung Tage, mal nur Stunden.

Nun wurde geforscht, wie kommt denn der Strom in die Laube. Der Verteilerkasten ist einen Weg weiter, also muss das Kabel durch andere Parzellen durchgehen. Leider gibt es keine Unterlagen mehr.

Der Nachbar meint das geht durch Garten C. Also mit Pächter von C gesprochen, nein hier läuft das Kabel nicht durch.

Bleibt nur Parzelle B übrig, die ist die einzige wo das Kabel lang kann.

Pächter B ist ungehalten, nein bei mir geht das Kabel nicht lang.

Also wird weiter gerätselt und gesucht. Dann die Entscheidung. Pächter A buddelt bei sich das Kabel aus und siehe da, es geht nach Parzelle B.

Inzwischen ist Frühjahr, wir suchen das Gespräch mit Pächter B. Der ist ungehalten, wieso hat Pächter A schon ein halbes Jahr keinen Strom und erst jetzt wird was getan.

Vorstand erklärt, na ja es wurde ja erstmal woanders geforscht, erst jetzt ist klar, dass das Kabel durch Parzelle B geht. Es wird der Vorschlag gemacht, das Kabel auszubuddeln und zu ersetzen.

Pächter B findet das garnicht toll, sollen doch seine Beete aufgegraben werden und nur weil sein Nachbar keinen Strom hat, im übrigen hat der ja auch so lange gewartet.

Trotzdem sagt Pächter B gnädigerweise zu, in seinem Garten aufbuddeln zu lassen, aber bitte am Rand der Parzelle, das ist ein Umweg von mehreren Metern, aber der Vorstand stimmt zu. Pächter B meint aber, er legt keinen Handschlag an, ist ja nicht sein Problem.

Nun sollen die Arbeiten beginnen, aber Pächter B hat seine Meinung geändert, es darf keiner in seine Parzelle. Nun folgt ein klärendes Gespräch mit dem Bezirksverband. Pächter B hat Aufgrabearbeiten in seinem Garten zu dulden.

Mehrere Termine schlagen nun fehl, der Stromwart ist überfordert und wir brauchen ja auch eine Firma zum Anschließen des Kabels.

Zwischenzeitlich wird auch wahrscheinlich, warum denn der Strom überhaupt ausfällt: Pächter B hat vor 2 Jahren eine Abwassersammelgrube eingebaut, genau dort, wo das Stromkabel durch seine Parzelle läuft. Da zählt man 2 und 2 zusammen und siehe da: da hat er beim Loch ausheben wohl das Kabel beschädigt. Die blöden Kabel haben die Eigenschaft nicht gleich auszufallen, langsam hat Wasser und Druck dem Kabel zugesetzt, so dass es eben manchmal einen Kurzen gibt.

Nun wird auch klar, warum das neue Kabel an einer anderen Stelle verlegt werden soll, Pächter B möchte nicht überführt werden.

Da Pächter B durch „Kolonie-Mitarbeiter“ nicht zur Mitarbeit zu überreden ist, gibt der Vorstand den Auftrag an die Stromfirma. Er macht deutlich: Grabt das alte Kabel aus, damit klar ist, wer nun schuld hat.

Leider schafft es Pächter B doch das neue Kabel anders legen zu lassen, so dass das defekte immernoch neben seiner Tonne getarnt liegen blieb.

Nach fast einem Jahr hat nun Parzelle A wieder Strom.

Dank der Verzögerungstaktik von Parzelle B hat das aber über €800 gekostet, die erstmal die Stromkasse ausgelegt hat.

Der Vorstand bittet nun Parzelle B doch den Schaden über ihre Haftpflichtversicherung begleichen zu lassen. Die Reaktion von Parzelle B ist nun ein wütendes Angebrülle des Vorstandes. Man sei ja schon 25 Jahre in der Kolonie und das wäre ja noch nie passiert. Im übrigen muss doch die Stromkasse den Schaden bezahlen, dafür sei sie ja dar. Frechheit!

Der Vorstand setzt eine nochmalige Frist mit Androhung einer Klage, daraufhin kommt ein Brief „unsere Versicherung hat uns überzeugt, zahlen zu dürfen, obwohl wir unschuldig sind“ und das Geld war auf unserem Konto.

Was lernen wir daraus:

– die Hilfsbereitschaft ist eine aussterbende Eigenschaft

– wenn man behindert, steigen die Kosten

– wenn man sich gegen die Gemeinschaft stellt kostets einen am Ende doch

– alle die bei der Versicherung sind, die gerne zahlt obwohl sie nicht schuld ist, sollten diese wechseln, weil die bald Pleite ist

Bambusentsorgung

Pächter A ruft beim Vorstand an. Er habe am Riemenschneiderweg einen Riesenhaufen Bambusabschnitt gesehen, der nicht in Laubsäcke eingepackt eine illegale (kriminelle) Müllentsorgung darstellt.

Er ist der frischen Spur des Bambus gefolgt, die ihn direkt vor Parzelle B in unserer Kolonie geführt hat. Dort waren noch etliche Stumpen geschnittener Bambusanpflanzungen sichtbar.

Pächter A bittet nun den Vorstand mal was zu tun. Der Vorstand ruft Pächter B (von Parzelle B natürlich) an und erzählt das Beobachtete dem Anfrufbeantworter mit der Bitte, den Bambus ordnungsgemäß zu entsorgen.

Am nächsten Tag hat Pächter B mit dem Anrufbeantworter des Vorstandes gesprochen: er war das nicht, seinen Bambus hat er ordentlich entsorgt.

Der Vorstand geht ja erstmal vom Unschuldsvermutung aus und hat sich mit der Antwort zufrieden gegeben und die Sache ruhen lassen.

Zwei Wochen später: Pächter C trifft zufällig den Vorstand beim spazieren. Oh Mann, Pächter B hat ihn als Verräter beschimpft. Es kann nur Pächter C gewesen sein, der ihn (Pächter B) beim Vorstand „verpetzt“ hat. Schließlich war Pächter C der einzige der gesehen hat wie Pächter B seinen Bambus illegal entsorgte. Pächter C wollte nun, dass der Vorstand klarstellt, das nicht er Pächter B bloßgestellt hätte.

Was lernen wir daraus:

– Man wird schamlos ins Gesicht gelogen (Pächter B)

– Es gibt noch welche die Verfehlungen melden (Pächter A)

– Es gibt viele, die wegsehen (Pächter C)

– und sogar noch dafür falsch beschuldigt werden (Pächter C)